Blut- & Organspende

Leisten Sie mit ein wenig Mut und Engagement die Hilfe, auf welche Sie im Notfall selbst angewiesen sind!

Die Blutspende beim DRK

Hier erhalten Sie alle Informationen ├╝ber die Blutspende beim DRK, von der Anmeldung zur Blutspende ├╝ber deren Ablauf, den n├Ąchsten Blutspendedienst in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft bis zu Ihren pers├Ânlichen Voraussetzungen.

Web: www.drk-blutspende.de

Bundeszentrale f├╝r gesundheitliche Aufkl├Ąrung (BZgA)

Organspendeausweis

Ostmerheimer Str. 220
51109 K├Âln
Tel.: 0221/8992-0
Fax: 0221/8992-300
E-Mail: Poststelle@bzga.de
Web: www.organspende-info.de

Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS)

Stammzellenspender sind Lebensretter! Geben Sie Leuk├Ąmie-Patienten die Chance auf Leben.

Eine Registrierung in der Knochenmarkspenderdatei ist sehr einfach. Sie k├Ânnen sich ein Registrierset nach Hause senden lassen, denn mehr als ein Abstrich aus dem Mundraum ist zur Typisierung (Bestimmung der Gewebemerkmale) nicht notwendig.

Stammzellen k├Ânnen ├╝brigens h├Ąufig auch ohne komplizierte Eingriffe direkt aus dem Blut entnommen werden.

Web: www.dkms.de

Hilfe auf Gegenseitigkeit

Schnelle Hilfe bei Unf├Ąllen und Katastrophen, gro├če Operationen und die wirksame Behandlung schwerer innerer Erkrankungen sind nur m├Âglich, wenn Blutkonserven und Aufbereitungen verschiedener Blutbestandteile jederzeit in ausreichender Menge zur Verf├╝gung stehen.

Der Bedarf steigt st├Ąndig. Auch Ihr Leben oder das Ihrer Angeh├Ârigen, Freunde oder Kollegen kann vielleicht morgen schon von gespendetem Blut abh├Ąngen!

Haben Sie das gute Gef├╝hl, einem anderen Menschen mit Ihrem Blut geholfen zu haben - und damit indirekt auch sich selbst. Zum Gl├╝ck sind immer mehr Menschen bereit, Blut zu spenden. Eng wird es nur in Ferienzeiten und im sp├Ąten Fr├╝hjahr. Dann sind viele der regelm├Ą├čigen BlutspenderInnen verreist - die Patienten in den Krankenh├Ąusern jedoch bleiben.

Einige Fragen, welche Sie sich vielleicht stellen

"Warum muss man ├╝berhaupt Blut spenden?"

Ganz einfach: Weil es kein k├╝nstliches Blut gibt.
Blut ist durch nichts zu ersetzen, denn Blut ist ein lebendiges Organ, das aus vielen Zellen und Teilchen besteht. Jedes Teilchen f├╝r sich hat eine notwendige Funktion, wie zum Beispiel den Transport von Sauerstoff und N├Ąhrstoffen, die Abwehr von Krankheitserregern, die Blutstillung und den W├Ąrmetransport innerhalb des K├Ârpers. Das lebenswichtige Blut mit seinen vielf├Ąltigen Funktionen kann nur der K├Ârper selbst bilden.

"Warum soll gerade ich spenden? Es gibt doch genug Spender."

Eben nicht! 15.000 Blutspenden reichen gerade f├╝r einen Tag. Und in den Spitzenzeiten, zum Beispiel in den Ferienmonaten, sinkt obendrein die Zahl der Spender. Da kann es trotz eingeplanter Sicherheitsreserven zu gef├Ąhrlichen Engp├Ąssen in der Blutversorgung kommen. Um das zu vermeiden, sollte m├Âglichst jeder Mitb├╝rger, der gesund und zwischen 18 und 68 Jahre alt ist, regelm├Ą├čig Blut spenden.

"Schadet Blutspenden denn nicht der Gesundheit?"

Nein, keine Sorge. Ein Blutspender wird sogar "im Gegenteil" sagen. Die gespendete Blutmenge ist im Verh├Ąltnis zur Gesamtblutmenge des K├Ârpers so gering, dass der Verlust vom Organismus schnell wieder ausgeglichen wird. Die f├╝r die Abwehr von Krankheitskeimen besonders wichtigen wei├čen Blutk├Ârperchen und die Blutfl├╝ssigkeit, das sogenannte "Plasma", werden schon innerhalb nur eines Tages ersetzt, bei den roten Blutk├Ârperchen dauert es etwas l├Ąnger. Aber auch w├Ąhrend dieser Zeit k├Ânnen Sie sicher sein: Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsf├Ąhigkeit werden durch die Blutspende nicht beeintr├Ąchtigt. Ob mit Ihrer Gesundheit alles bestens ist, stellt der bei jedem Blutspendetermin anwesende Arzt vor der Blutspende fest. Ist alles in Ordnung, k├Ânnen Sie im Abstand von mindestens 8 Wochen bis zu viermal (Frauen) bzw. sechsmal (M├Ąnner) im Jahr 500 ml Vollblut spenden.

"Und was habe ich davon, wenn ich Blut spende?"

Zun├Ąchst erfahren Sie Ihre Blutgruppe mit dem Rhesusfaktor - eingetragen in Ihrem pers├Ânlichen Unfallhilfe- und Blutspender-Pass.

Au├čerdem durchl├Ąuft Ihr Blut f├╝r den Empf├Ąnger, aber auch f├╝r Sie wichtige Laboruntersuchungen:

"Warum gibt es beim Roten Kreuz kein Geld f├╝r die Blutspende?"

Blut darf nicht zur Handelsware werden. Deshalb ist Blutspenden eine Hilfe auf Gegenseitigkeit, aus der niemand einen finanziellen Nutzen ziehen soll. Unterst├╝tzt von verschiedenen internationalen Institutionen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) arbeiten die Blutspendedienste des Roten Kreuzes weltweit auf der Grundlage strenger ethischer Normen, zu denen auch das Prinzip der Unentgeltlichkeit geh├Ârt. Niemand soll aus finanzieller Not zur Blutspende gebracht werden. Auch m├╝ssen jedem Patienten - ungeachtet seiner finanziellen Lage - Blut oder Blutprodukte verabreicht werden k├Ânnen.

"Man h├Ârt immer wieder, dass am Blut verdient wird. Stimmt das?"

Nein. Die DRK-Blutspendedienste arbeiten gemeinn├╝tzig nach dem Prinzip der Kostendeckung. Das hei├čt: Kosten, die f├╝r die Blutkonserve tats├Ąchlich anfallen, m├╝ssen den belieferten Krankenh├Ąusern in Rechnung gestellt werden. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Kosten setzen sich zusammen aus: Blutentnahme, Aufbereitung, Laboruntersuchung, Transport, Forschung und Entwicklung, Personal und Material. Gewinne d├╝rfen DRK-Blutspendedienste als gemeinn├╝tzige Einrichtung nach ihren Satzungen und Gesellschaftsvertr├Ągen nicht erzielen. Dar├╝ber wachen DRK-Gremien, Wirtschaftspr├╝fungsgesellschaften und die Finanzbeh├Ârden.

"Das DRK behauptet immer, dass seine Blutspenden sicher seien. Wieso denn eigentlich?"

Das DRK repr├Ąsentiert im nationalen und internationalen Vergleich den h├Âchsten Sicherheitsstandard, haben offizielle Untersuchungen herausgefunden. Durch zahlreiche Vergleiche wurde belegt, da├č die Unentgeltlichkeit und damit der Verzicht der Spender auf materielle Anreize ein wesentlicher Sicherheitsfaktor ist. Hinzu kommen: Freiwilligkeit, sorgf├Ąltige Spenderauswahl sowie Dauerspender, die ├╝ber Jahre und Jahrzehnte regelm├Ą├čig spenden.

"Wie gro├č ist f├╝r den Empf├Ąnger das Restrisiko f├╝r Infektionen?"

Bei uns in Deutschland zum Gl├╝ck sehr klein, eine absolute Sicherheit gibt es leider nicht. Bei jeder Krankheit gibt es eine sogenannte "diagnostische L├╝cke", das hei├čt einen Zeitraum zwischen der frischen Ansteckung und der Nachweisbarkeit von Erregern oder Antik├Ârpern im Labor. Durch zus├Ątzliche Tests ist diese diagnostische L├╝cke inzwischen sehr klein, doch ganz zu schlie├čen ist sie nicht.

Bei HIV-Infektionen liegt diese L├╝cke zur Zeit bei durchschnittlich 65 Tagen. Experten geben das Restrisiko, durch Blut├╝bertragung mit HIV infiziert zu werden, mit 1:1 Millionen an. F├╝r Deutschland bedeutet das, dass pro Jahr mit 4 bis 5 unvermeidbaren Infektionen zu rechnen ist. So furchtbar eine HIV-Infektion f├╝r den Betroffenen ist, bedenken Sie, dass Blutpr├Ąparate nur bei lebensbedrohlichen Zust├Ąnden angewendet werden.

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